Herbert Fischerauer erhielt Kulturpreis des Rotary Club Baden

Der diesjährige Kulturpreis des Rotary Club Baden geht an Herbert Fischerauer für dessen langjährige und erfolgreiche Tätigkeit im Rahmen von "Kunst auf Rädern", fordert diese doch große künstlerische Kompetenz und hohes soziales Engagement zugleich.
Musikalisch umrahmt wurde die Verleihung durch die beiden Ensemblemitglieder von Kunst auf Rädern, Anton Graner-Tenor und Prof. Wolfgang Ortner am Klavier.
Die Übergabe des Kulturpreises erfolgte im Zuge eines vorweihnachtlichen Treffens durch den Präsidenten des Rotary Club Baden, Franz Zauner.
Casino Baden – Festkonzert von „Kunst auf Rädern“

Der Verein „Kunst auf Rädern“ unter der Leitung von Herbert Fischerauer veranstaltete auch heuer ein Benefizkonzert unter dem Motto „Winterfreuden“. Der Name war natürlich bewusst gewählt; es sollte kein reines „Weihnachts- oder Adventkonzert“ sein – Humor, Persiflage und nichtweihnachtliche Musik sollten nicht zu kurz kommen.
Den Auftakt des Benefizkonzertes „Winterfreuden“ im Congress Casino Baden machte das erst ein Jahr alte Vocalensemble (a cappella) „Vocation“ mit „Fröhliche Weihnacht“. Nach einer kurzen Festansprache trug Pavel Singer seinen Walzer „Hallo, Baden“ auf dem Flügel vor und begleitete anschließend als Korrepetitor Fischerauer beim Vortrag eines besinnlichen Liedes von Hans Lang. Das war‘s dann zunächst mit Weihnachten. Danach überzeugte Iva Mihanovic als „Eliza“ auf höchst angenehme Weise, was ihr „Prof. Higgins in My Fair Lady beigebracht“ hatte. Wer Stefan Cerny noch nicht kannte, wurde vom unglaublichen Stimmvolumen dieses jungen Basses überrascht. Der Beifall nach „Ol Man River“ sagte alles. Es folgte Edith Leyrer mit dem heiter-gruseligen Vortrag einer Persiflage auf die Oper „Salome“. Dazu passte wieder Oper: Diesmal war es „Faust“ von Gounod, aus der Anton Graner auf französisch gefühlvoll „Salut! Demeure Chaste et Pure“ vortrug. Alexandra Reinprecht begeisterte mit der schönen, aber schwierigen Partie aus Gounods „Romeo et Juliette“.Nach der Pause wurde es dann aber wirklich „weihnachtlich“, wie Fischerauer ankündigte. Das „Tamburizza-Orchester Ivan Vucovic“ aus Parndorf unter der Leitung von Johann Maszl brachte kroatisches Flair in den Abend. So hört man „Leise rieselt der Schnee“ nicht oft. Danach wechselte sich Iva Mihanovic mit dem zarten „Schlaf süß, mein Kind“ (Schubert) mit Anton Graner und dem besinnlichen „Caro mio ben“ (Giordani) ab. „Tamburizza“s Chor-Orchester begeisterte abermals mit „Mary‘s Boychild“ und „Vocation“ leitete mit teils sanften, teils munter-fröhlichen Melodien zum Vortrag von Franz Suhrada über. Der Theaterschauspieler trug „Heiter Besinnliches“ und – gemeinsam mit Edith Leyrer – den Sketch „Die Fahrt nach Weimar“ vor. Abermals wurde Alexandra Reinprechts wunderbare Stimme im ergreifenden „O Holy Night“ bewundert. Den Abschluss fand der stimmungsvolle Abend mit traditionellen Weihnachtsliedern, vorgetragen vom gesamten Ensemble. Wie Fischerauer das Motto (Friedrich Schiller) von „Kunst auf Rädern“ zitierte: „Alle Kunst ist der Freude gewidmet und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als Menschen zu beglücken“. Das ist gelungen!
Heinrich Fragner, Badener Zeitung 20.12.2012
Benefizkonzert zugunsten „Kunst auf Rädern“ begeisterte im Wiener Konzerthaus

Anlässlich des 1000. Konzertes von „Kunst auf Rädern“ in den österreichischen Senioren-, Kranken- und Pflegeheimen fand am 20. November 2012 im Wiener Konzerthaus ein großartiges Festkonzert unter dem Titel Wiener Publikumslieblinge statt. Die Lieblinge der Wiener Theaterwelt wie Ksch Elfriede OTT, Gerhard ERNST und Boris EDER sowie die Stars der Wiener Oper Ks Ildiko RAIMONDI, Ks Georg TICHY, Ks Marjana LIPOVSEK, Otoniel GONZAGA, Elisabeth FLECHL, Rainer TROST, Peter EDELMANN und die beliebte Künstlerin Sandra PIRES gaben sich in dieser einmaligen Zusammenstellung die Ehre. Der instrumentale Klassikhöhepunkt des Abends war das Auftreten der Solisten der Wiener Philharmoniker Peter Schmidl (Klarinette) und Robert Nagy (Violoncello) sowie der japanischen Meisterpianistin Madoka Inui. Begleitet wurden die Solisten vom renommierten Konzertpianisten Manfred SCHIEBEL. Die wunderschöne Bühnengestaltung übernahm der Traiskirchner Kulturpreisträger Thomas ZINNBAUER. Die Gesamtleitung und Moderation des Festkonzertes lag in den Händen des Initiators von Kunst auf Rädern, Herbert FISCHERAUER.
1001. Konzert mit Prof. Lotte Tobisch-Labotýn im NÖ- Landespensionistenheim "Helenenheim" in Baden
Viel Freude bereitete den Seniorinnen und Senioren der Besuch der Schirmherrin von Kunst auf Rädern, Prof. Lotte Tobisch-Labotýn im Badener Helenenheim. Im Rahmen des Konzertes, welches von den beiden Volksopern Solisten Anita Götz und Anton Graner gestaltet wurde, ließ sie es sich nicht nehmen, dem Geburtstagskind eine CD des Hauptsponsors, der Volksbank zu überreichen. Begleitet wurden die Solisten von Prof. Wolfgang Ortner.
1000. Konzert von Kunst auf Rädern

Am 1. Oktober 2012 fand, 16 Jahre nach der Gründung des sozial-caritativen Vereines, im Wiener Seniorenwohnhaus "Haus Prater" das 1000. Konzert von Kunst auf Rädern statt. Gabriele Kridl, Sopranistin von der Bühne Baden und Tenor Anton Graner von der Wiener Volksoper verzauberten ganz dem Konzerttitel "Zauber der Musik" entsprechend das zahlreich erschienene Seniorenpublikum. Die unvergessenen Kompositionen von Hermann Leopoldi und Schlagermelodien wie "Ganz Paris träumt von der Liebe" oder "7x in der Woche möcht ich ausgehen" begeisterten ebenso wie die klassischen Operettenmelodien von Johann Strauss bis Franz Lehar. Begleitet wurden die Solisten vom langjährigen musikalischen Leiter von Kunst auf Rädern Prof. Wolfgang Ortner. Durch das Programm führte Initiator und Geschäftsführer Herbert Fischerauer.
Großartiger Erfolg für das Jubiläumskonzert - 15 Jahre Kunst auf Rädern im Theater an der Wien

Zu einem großartigen Erfolg wurde das Jubiläumskonzert von Kunst auf Rädern am 24. Oktober 2011 im ausverkauften Theater an der Wien. An der Spitze der zahlreich vertretenen Ehrengäste begrüßte der Initiator von Kunst auf Rädern, Herbert Fischerauer Sozialminister Rudolf Hundsdorfer. In seiner Rede dankte der Minister allen beteiligten Künstlerinnen und Künstler die sich in den vergangenen Jahren in den Dienst der sozial-caritativen Organisation Kunst auf Rädern gestellt haben und würdigte das Engagement der Österreichischen Volksbanken AG als Hauptsponsor des Vereines. Begleitet vom Wiener Opernball Orchester unter Prof. Uwe Theimer sorgten die Solisten des Galaabends, die Publikumslieblinge der Wiener Oper: Adrian Eröd, Alexandra Reinprecht, Anton Scharinger, Peter Edelmann, Annely Peebo, Kip Wilborn, Otoniel Gonzaga und Musicalstar Maya Hakvoort mit Melodien aus Oper, Operette und Musical für wahre Begeisterungsstürme. Der Kinderchor der Volksoper Wien unter der Leitung von Brigitte Lehr und Lucio Golino rundeten dieses Jubiläumskonzert eindrucksvoll ab. Das nächste Benefizkonzert zugunsten Kunst auf Rädern findet am 18. Dezember unter dem Titel „Himmlische Chöre“ im Casino Baden statt.
Hohe Auszeichnung für Herbert Fischerauer

Durch Entschließung des Herrn Bundespräsidenten wurde am 27. September 2011 dem Gründer und Vorsitzenden von „Kunst auf Rädern“ Herrn Herbert Fischerauer durch LH. Dr. Erwin Pröll, das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich im Landhaus St. Pölten verliehen.
Diese hohe Auszeichnung ist eine besondere Freude, weil damit auch der große und uneigennützige Einsatz aller beteiligten Künstlerinnen und Künstler, welche sich seit Jahren bei Kunst auf Rädern in den Dienst der guten Sache stellen, von der höchsten Stelle des Staates gewürdigt wurde. Gleichzeitig ist diese Würdigung ein Auftrag in unserer jugendverliebten Gesellschaft auch in Zukunft auf die Bedürfnisse der älteren Generation zu achten.
"KUNST AUF RÄDERN SAGT DANKE" zum 85. Geburtstag von Prof. Lotte Tobisch-Labotýn

Unter großer gesellschaftlicher und medialer Anteilnahme wurde am 25. März 2011 in der Zentrale der österreichischen Volksbanken AG der 85. Geburtstag von Prof. Lotte Tobisch- Labotýn ausgiebig gefeiert. Herbert Fischerauer nahm dies zum Anlass und bedankte sich bei der Jubilarin für 15 Jahre Schirmherrschaft des sozial-caritativen Vereines Kunst auf Rädern. Mit dieser Übernahme im Gründungsjahr 1996 stellte Frau Prof. Tobisch ihren Namen und ihre Reputation zur Verfügung und öffnete damit in den Anfängen von Kunst auf Rädern so manches Tor zumindest etwas schneller. LAbg. Erika Adensamer überbrachte die Glückwünsche des Landes NÖ und der Stadt Baden und Volksbank Generaldirektor Mag. Gerald Wenzel bedankte sich als Hauptsponsor von Kunst auf Rädern für das soziale Engagement der Jubilarin. Unter den zahlreichen Gratulanten waren u.a. Maya Hakvoort, Dagmar Koller, KS Sona Ghazarian, Waltraud Haas und Gerhard Ernst. Im Zuge der Feierlichkeiten wurde eine Verlängerung der Sponsorpartnerschaft zwischen der Volksbank und Kunst auf Rädern durch Generaldirektor Mag. Wenzel und Herbert Fischerauer per Handschlag vereinbart.
WINTERWUNDERWELT im Congress Casino Baden

„Es ist kalt und es schneit, s’ist auf Weihnachten net weit ...“
Vorweihnachtliches Festkonzert im Congress Casino
Im Festkonzert „Winterwunderwelt“, welches zu Gunsten von „Kunst auf Rädern“ im Festsaal des Congress Casino Baden veranstaltet wurde, erfreuten namhafte Künstler das Publikum. Leider musste die angekündigte Sängerin Barbara Payha krankheitsbedingt absagen.
Die vorweihnachtliche Veranstaltung zugunsten „Kunst auf Rädern“ im Congress Casino Baden gestaltete sich Dank namhafter Künstlerinnen und Künstler, die sich alle unentgeltlich in den Dienst der guten Sache stellten, auch heuer wieder zu einem sehr stimmungsvollen, stellenweise berührenden wie heiteren Festkonzert. So konnte Organisator, Moderator und Initiator von „Kunst auf Rädern“ Herbert Fischerauer die Sopranistinnen Frauke Schäfer und Anita Götz, den Tenor Alexander Kaimbacher, die Schauspieler und Sänger Boris Eder und Gerhard Ernst, den Autor Dietmar Grieser sowie die Pianistin Madoka Inui und den Klarinettisten Peter Schmidl begrüßen, nicht zu vergessen Pavel Singer, der die Sänger begleitete, und das Bläserensemble des Klangbogens Neunkirchen.
Fischerauer vergaß auch nicht, den Sponsoren, allen voran dem Hauptsponsor, der Volksbank und ihrem Generaldirektor Gerald Wenzel, wie der Direktion des Casinos Baden für die Unterstützung zu danken. Einer Unterstützung, die es ermöglicht, Kunst zu Menschen zu bringen, die in Senioren-, Kranken- und Pflegeheimen leben und wenig bis gar keine Möglichkeiten haben, Veranstaltungen zu besuchen.
Neben den vielen hervorragenden Beiträgen stach vielleicht in diesem Zusammenhang das neue Buch „Es ist nie zu spät“ von Dietmar Grieser hervor, in dem Beispiele angeführt sind, wie Menschen noch im Alter eine zweite, ihnen sinngebende Karriere starteten. Und all jenen, die von einem Weihnachtsfest und von einem Festgelage zum andern hetzen, mag Erzkomödiant G. Ernst vielleicht aus dem Herzen gesprochen haben, wenn er vortrug: „I, freu’ mi, wenn i a Ruh’ hab und a trockenes Brot kiefl“.
Badener Zeitung, 9.12.2010, W.Mühlgassner
Musikalische Reise verzaubert Senioren

„Kunst auf Rädern“ bringt bis zum 14. November Musik in Tiroler Altenheime.
Innsbruck – Auf diesen Tag hat sich Frau Maria (87) schon lange vorbereitet. Die Fingernägel sind frisch lackiert, die goldenen Ohrringe und die Festtagsbluse liegen bereit. Heute geht‘s ins Konzert, genauer gesagt, kommt das Konzert ins Haus, ins Altenheim.
„Kunst auf Rädern“ ist auf Österreich-Tournee und gastiert auch wieder in Tirol. 1996 war die Geburtsstunde des sozial-karitativen Projektes unter der Schirmherrin Lotte Tobisch. Heute, 860 Konzerte später, ist „Kunst auf Rädern“ kaum noch aus den Altersheimen wegzudenken. „Für mich ist das wie Ostern und Weihnachten zusammen“, sagt die ehemals begeisterte Konzertbesucherin Frau Maria. „Ich hatte sogar ein Abonnement im Landestheater“, erzählt sie und steuert langsam ihren Platz im Saal des Altersheimes an – zweite Reihe. Reihe eins ist für Rollstühle und für Pflegebetten reserviert.
„Freude schöner Götterfunken“ heißt das heurige Programm, das in 12 Tiroler Seniorenheimen für Abwechslung sorgt. Über 100 Solisten sind für „Kunst auf Rädern“ unterwegs, von Stars mit klingenden Namen bis zu jungen Nachwuchskünstlern. Unentgeltlich. „Es ist der Wunsch, etwas zurückzugeben“, sagt Organisator Herbert Fischerauer. Seine Künstlerkollegen der Auftritte in Tirol sind Pianist Wolfgang Ortner (leitet die größten Ballorchester, u. a. Opernball), Mathias Reinthaller (Gustav-Mahler-Konservatorium) und Eugene Amesmann (Volksoper).
Das Tiroler Auftaktkonzert im Wohnheim Innere Stadt beginnt mit Verspätung – eine bettlägerige Dame hat sich erst im letzten Moment zum Besuch entschlossen. Für die Künstler kein Problem, „es gleicht ohnedies kein Konzert dem anderen“. Sie gastierten auch schon vor fünf Heimbewohnern. „Wichtig ist die Freude der betagten Damen und Herren“, sagt Herbert Fischerauer.
Das Publikum ist vollzählig, die ersten Takte ertönen und eine Dame in der letzten Reihe erkennt sofort, dass es sich um Beethovens 9. Symphonie handelt. Das flüstert sie auch gleich ihrem Nachbarn zu.
„Bitte singen Sie mit, unterstützen Sie uns“, fordert Fischerauer die drei Herren und 14 Damen auf. Manche wippen nur ein bisschen mit der Fußspitze, manche summen ganz leise, manche lauter. „Hast du dort oben vergessen auf mich“, weckt vermutlich spezielle Erinnerungen einer alten Dame – die Tränen kullern ihr über die Wange. Und welchen Gedanken die bettlägerige Frau nachhängt, weiß nur sie allein. Sie kann nicht sprechen – nur ihre Augen verfolgen das Geschehen ganz genau.
Die musikalische Reise geht nun von Operettenmelodien über Schlager zu Volksliedern. Plötzlich werden auch die Herren wach, singen „Ja, wann ma schaun, schaun, schaun ... und hatschen, durch die Latschen, Latschen, Latschen“. „Ja, wissen Sie überhaupt, was Latschen sind?“, will die fast 90-jährige Frau Hilde von den Sängern wissen. Auch diesen Test haben sie bestanden. Und für Frau Hilde und zwei weitere Heimbewohner gibt es noch Autogrammkarten aus dem Fundus von Robert Stolz – weil sie im November Geburtstag haben. – Das Konzert neigt sich dem Ende zu – eine Zugabe, noch eine, dann ist Schluss. Frau Maria hat ein glückliches Lächeln um die Mundwinkel: „Einmalig – hoffentlich erleb‘ ich so ein Konzert auch noch im nächsten Jahr.“
Stefanie Kammerlander - Tiroler Tageszeitung (08.11.2010)
Abwechslung und Lebensfreude mit „Kunst auf Rädern“
Volksbanken AG ist ab 2010 neuer Hauptsponsor
Gut 800 Konzerte waren es bereits, die der von Herbert Fischerauer geleitete und im Jahre 1996 ins Leben gerufene Verein „Kunst auf Rädern“ in ganz Österreich bereits gegeben hat.

- Herbert Fischerauer im Kreise gutgelaunter Damen und Herrn bei einem Konzert in Innsbruck. Foto: z.V.g.
Im vierzehnten Jahr des Bestehens des gemeinnützigen Vereins „Kunst auf Rädern“, hat sich insofern eine Änderung ergeben, als ein neuer Hauptsponsor gewonnen werden konnte. Es ist dies die Volksbanken AG . Wie Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender Mag. Gerald Wenzel ausführt, eine Bereicherung des sozialen Engagements der Bank, der auch die Förderung der Bedürfnisse der älteren Generation in den verschiedensten Lebensbereichen ein Anliegen ist. Für Initiator und Manager von „Kunst auf Rädern“ Herbert Fischerauer in mehrfacher Hinsicht ein Glücksfall. Zum einen weil es einen harmonischen Übergang des bisherigen Hauptsponsors, der Raiffeisenbank zu der Volksbanken AG gegeben hat und zum anderen ein mehrjähriger Vertrag sichergestellt ist. Für Fischerauer gut angelegtes Geld, mit dem man jenen Menschen Freude bereiten kann, die maßgeblich am Wiederaufbau unseres Landes beteiligt waren. Wie wichtig dieser finanzielle Hintergrund ist, mag man daraus ersehen, dass im Jahr rund 40 Konzerte in Senioren-, Kranken- und Pflegeheimen in ganz Österreich absolviert werden und die Heime nur den reinen Unkostenbeitrag der Konzerte tragen. Beeindruckend ist auch, wieviele namhafte Künstlerinnen und Künstler sich bereits in den Dienst der guten Sache gestellt haben und weiterhin stellen. Denn eine gute Sache ist es allemal, Musik zu Menschen zu bringen, die nicht mehr so mobil sind, um die eine oder andere Veranstaltung besuchen zu können. Doch nicht allein nur die Begegnung mit Musik und die Freude daran ist alleiniges Kriterium. Wichtig ist auch der gesellschaftliche Aspekt. Die Vorbereitung und Einstimmung auf das Konzert und danach das Schwelgen in Erinnerungen gehören ebenso dazu, um den Gewohnheiten des Alltags auf kurze Zeit entfliehen zu können. Denn es ist Herbert Fischerauer ein Anliegen, dass die Herrschaften diese Konzerte nicht nur passiv konsumieren, sondern auch aktiv mit wechselseitigen Gesprächen mitgestalten. Dass 2011 zum 15-Jahre-Jubiläum wieder ein großes Galakonzert stattfindet, versteht sich da fast von selbst. Es wird im Theater an der Wien abgehalten, das, wie Direktor Roland Geyer bereits zusicherte, unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird.
Wanda Mühlgassner - Badener Zeitung Kultur (27.01.2010)


